Medien Archiv

29 Jul 2016

Getty Images stiehlt in großem Stil Bilder und bittet dann zur Kasse

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Das Geschäft von Bildagenturen, die mit sogenannten Stockfotos handeln boomt. Der Bedarf an Fotos, die alles mögliche illustrieren wird jeden Tag größer und immer seltener gibt der Verwender solcher Fotos diese bei einem Fotografen extra in Auftrag. Stattdessen kann man bei Shutterstock, Getty Images oder iStockPhoto aus einem unglaublich großen Katalog von schlagwortsortierten Fotos in Sekundenschnelle genau das heraussuchen, was man benötigt, zu Preisen, die um ein vielfaches geringer sind als der Arbeitslohn eines eigens beauftragten Fotografen.
Noch schöner wird diese Idee dadurch, dass es mittlerweile auch Bilddatenbanken gibt, die ihre Fotos gemeinfrei zur Verfügung stellen. Oft ist die einzige Bedingung, dass der Fotograf als Urheber des Fotos genannt werden möchte.
Eine solche Fotografin ist die 70-jährige Amerikanerin Carol Highsmith. 100.000 Fotos, die die gesamten USA zeigen und die sie seit 1980 geschossen hat, hat die rüstige Fotografin der US-Amerikanischen Library of Congress vermacht, um sie kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
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Als Carol Highsmith für eines ihrer eigenen Fotos, das sie auf ihrer Website veröffentlicht hatte, abgemahnt wurde, war sie entsprechend sehr überrascht. 120 Dollar und die Entfernung des unrechtmäßig verwendeten Fotos forderte von ihr die Firma „License Compliance Services“ (LCS), die die Rechte von Getty-Images wahrnimmt.
Da Highsmith allerdings belegen konnte, dass sie die rechtmäßige Urheberin des Werkes war, zog LCS die Forderung rasch wieder zurück. Damit war Carol Highsmith jedoch den unlauteren Geschäftspraktiken von Getty Images auf die Schliche gekommen und verklagt nun ihrerseits Getty Images.
18.000 von ihren selbst geschossenen Fotos hat Getty Images widerrechtlich in seinen kostenpflichtigen Katalog aufgenommen. Für manche Fotos soll man bei Getty 500 € zur Nutzung zahlen. Nachdem Getty bereits in einem ähnlichen Fall einem Fotografen für ein einziges Foto 1,2 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen musste, fordert Highsmith nun von Getty die runde Summe von einer Milliarde Dollar (schäbige 50.000 pro Foto).
Wenn man sich überlegt, wie oft Getty diese Fotos schon verkauft hat und wie viele weitere Nutzer der Bilder schon abgemahnt wurden und stillschweigend bezahlten, eine für diesen organisierten Betrug vielleicht gar nicht so unangemessene Strafe. Das finden jedenfalls die Nutzer der sozialen Netzwerke:

– sollte man als Anlass nehmen mal die Rechte der anderen Bilder von Getty abzuklopfen … ich würde mich wundern wenn das jetzt ein Einzelfall wäre.
– Ich drück ihr jedenfalls die Daumen.
– Gier! Getty kriegt den Hals nicht voll genug!

Was meint ihr dazu:
Hat Getty sich einen riesen-Shitstorm verdient für einen Beispiellosen Betrug und man sollte der 70-jährigen die Daumen drücken, dass sie fit genug ist, um einen langen Milliardenprozess zu gewinnen?
Oder sollen sich die Leute nicht ins Hemd machen: That’s Business! Außerdem…wenn sie die Bilder verschenkt, hat sie doch eh keinen Schaden, hä?!

26 Jul 2016

Massiver Kurssturz: Nintendo-Anleger realisieren, dass Pokémon Go gar nicht von Nintendo programmiert wurde und obendrein kostenlos ist

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Pokémon Go ist ein Phänomen. Seit dem Release des Spiels in den USA am 6. Juli dominiert das Spiel die Medien wie kein anderes Thema. Innerhalb von nicht einmal 3 Wochen wurde das Spiel bereits über 75 Millionen mal heruntergeladen. Zum Vergleich: Die Datingapp Tinder hat für 100 Millionen Downloads gute 4 Jahre gebraucht. Bereits in den ersten Tagen nach dem Release wurde dabei klar, dass das Spiel ein echter Hype werden würde und schon am 11.7. wurde vermeldet:

„Pokémon Go“ lässt Nintendo-Aktie explodieren – Kurs in Japan um über 20 Prozent gestiegen

Schnell kamen die obligatorischen Antworten der Nichtanleger: „Hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich investiert! So ein Pech, dabei hatte ich es vorher schon im Gefühl!“ (oder so ähnlich).
Der Hype war aber noch lange nicht vorbei und es stand die Veröffentlichung des Spiels in Europa bevor, daher fanden sich in in Reaktion darauf offensichtlich noch viele Anleger, die an einen weiteren Kursanstieg Nintendos glaubten. Am 12.7. wurde daher vermeldet:

„Pokémon Go“ steigert Nintendos Börsenwert um fast 60 Prozent – Der Hype um das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ hat den Börsenwert des japanischen Videospielekonzerns Nintendo binnen weniger Tage in die Höhe katapultiert

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Und wer glaubte, dass der Hype um Pokémon Go nun allmählich im Börsenwert von Nintendo eingepreist wäre, wurde binnen kürzester Zeit eines besseren belehrt, als es bereits am 15.7. hieß:

Börsenwert von Nintendo dank „Pokémon Go“ verdoppelt – Nintendo dank Pokémon Go-Begeisterung wertvoller als Sony

Wie traurig für all diejenigen, die es schon vorher geahnt, sich aber nicht getraut hatten…allmählich mehrten sich dann aber auch etwas kritischere Stimmen und so bemerkte z.B. der japanische Analyst Toshiyuki Kanayama, dass die Kursrally in Anbetracht des gesellschaftlichen Phänomens zwar nachvollziehbar sei, es aber trotz allem unklar sei, wir stark sich dies auf Nintendos Gewinne auswirken würde.
Am 18.7. wurde mit einem Kurs von 272 Euro und einem Wachstum um knapp 120% in weniger als 2 Wochen der Gipfel erreicht, bevor die Anleger begannen, ihre Aktien wieder loszuschlagen und die Gewinne nach Hause zu bringen.
Nachdem Nintendo am Freitag nach Börsenschluss mitgeteilt hatte, Pokémon Go werde mehr oder weniger keinen Einfluss auf die Geschäftszahlen haben, machte sich dann Ernüchterung breit. Seit ihrem Höhepunkt hat die Aktie nun bereits wieder 1/3 ihres Wertes verloren und notierte am Montagabend noch bei 185 Euro. Selbst die Veröffentlichung des Spiels im Pokémonverrückten Japan konnte diesen Fall nicht bremsen.
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Und prompt lauteten die Schlagzeilen etwa so:

Nintendo-Aktie stürzte ab: Ernüchterung über „Pokémon Go“ – Nintendo mit größtem Kurssturz seit 26 Jahren

In der Zwischenzeit hat sich anscheinend auch herumgesprochen, dass Nintendo bei allem Erfolg von Pokémon Go ohnehin nur über seine 33 prozentige Tochter „The Pokemon Company“ Kooperationspartner ist, die die Marke Pokémon an den Entwickler Niantic Labs lizensiert. Und von allen hypothetischen Einnahmen würden die Appstorebetreiber Apple und Google obendrein nochmals 30% einbehalten. Kein Wunder, dass sich Nintendo von dem Spiel zunächst keine so stark sprudelnden Gewinne verspricht, wie sich viele Investoren erhofft hatten. Die Analysten wussten das natürlich mal wieder schon vorher:
„Es war stets recht offensichtlich, dass die Einnahmen für Nintendo diesen Kursanstieg nicht rechtfertigen. Die Tatsache, dass das Unternehmen dies nun bestätigt hat, sollte niemanden schockieren.“
Die Glaskugel wurde aber auch wieder herausgeholt: Das Kursplus von gut 50 Prozent im Vergleich zum Niveau vor Markteinführung von Pokémon Go spiegele den erfolgreichen Einstieg von Nintendo in den stark wachsenden Markt für Handyspiele angemessen wider, denn Börsianer erwarten durch in-App-Käufe einen Gewinnschub von umgerechnet 400 Mio. Euro für Nintendo. Anscheinend können die Analysten diesen Gewinn besser abschätzen als Nintendo selbst.

Naja, was meint ihr:
Sind diese stormartigen Turbulenzen der Nintendoaktie gerechtfertigt, denn das Spiel Pokémon Go wird die Smartphonewelt nachhaltig umkrempeln und Nintendo und seine Anleger reich machen?
Oder sollen sich die Pikachufans mal nicht vor Aufregung ins Hemd machen und an der Börse ihr Erspartes verzocken: In ein paar Wochen steht die Aktie wieder da, wo sie vorher stand und keine Sau interessiert sich mehr für dieses überhypte Spiel?

25 Jul 2016

Die Medien erwiesen sich beim Amoklauf in München als Panikmaschinen

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Soziale Netzwerke wurden in letzter Zeit oft gepriesen. Wegbereiter des arabischen Frühlings, wichtige Informationsquelle während des türkischen Putschversuches: Wo die klassischen Medien zuletzt Schwierigkeiten hatten, an verlässliche Informationen zu gelangen, waren die Berichte von mittendrin mitunter die einzigen Infos, die man überhaupt verbreiten konnte. Und das sogar, obwohl z.B. in der Türkei die Freiheit der sozialen Netzwerke zur Zeit des Putsches stark eingeschränkt war.
Die ständig nach sekundenaktuellen Neuigkeiten gierende Smartphone-Öffentlichkeit bringt allerdings die klassischen Medien immer häufiger dazu, unbesonnen und ungeprüft die Tweets und Posts Einzelner in sekundenschnelle einem Millionenpublikum als die Wahrheit zu präsentieren und dann weiter zu fantasieren. Ganz extrem war das am vergangenen Freitag beim Amoklauf in München der Fall. Nachdem zunächst bekannt wurde, dass es am Olympiaeinkaufszentrum zu einer Schießerei kam, nahm der in letzter Zeit immer wieder zu beobachtende Mechanismus seinen lauf: Sämtlich Medienkanäle mit aktueller Berichterstattung fingen an, sich ein Wettrennen um die aktuellsten Informationen zu liefern. Und da abwartende Analysen diesem Wettrennen im Wege stehen, äußerten alte Medienhasen wie Thomas Roth in der ARD oder Claus Kleber im ZDF zwar, es habe überhaupt keinen Sinn, mit Spekulationen anzufangen, nur um in der nächsten Sekunde ihre „Experten“ um eine aktuelle Deutung der Geschehnisse zu bitten.
Ein ums andere Mal musste der Sprecher der Münchner Polizei bereits kurz nach dem Schusswechsel Fragen beantworten wie „Handelt es sich um einen islamistischen Anschlag?“, „Ist es die Tat von Rechtsradikalen oder der Amoklauf eines Einzelnen?“ oder „War die Polizei auf einen solchen Anschlag unzureichend vorbereitet?“. Immerhin die deutsche Polizei dürfte hierbei aber in Sachen Glaubwürdigkeit reichlich Pluspunkte gesammelt haben, denn der Sprecher blieb während dieser Dauerfragerei die ganze Zeit beachtenswert besonnen und weigerte sich, mit Spekulationen anzufangen, wo noch keine Informationen vorlagen. Die Fragerei endete schließlich, als er die Reporter bat, ihm die Kristallkugel auszuhändigen, die ihm die Antworten auf diese Fragen verriete.
Die Medien bekleckerten sich derweil nicht mit Ruhm und verbreiteten in windeseile Fotos und Videos von der Tat
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Außerdem hätte es eine zweite Schießerei am Stachus gegeben und insgesamt seien drei Täter mit Langwaffen, also Gewehren, in der Münchener Stadt unterwegs, hieß es eine ganze Weile.

Es dauerte am Ende bis 3 Uhr früh am Samstag, bis endlich die harten Fakten wieder das Geschehen übernahmen.
Ein Täter, ein Tatort, eine Schießerei, eine Kurzwaffe. Neun Todesopfer, ein toter Amokläufer. Und nun, wo dieser identifiziert ist, können auch die Analysen laufen, wie es zu diesem Verbrechen kam, während die Medien allmählich wieder beginnen, ihre Contenance wiederzufinden.

Was meint ihr dazu:
Soll man sich mal nicht ins Hemd machen, nur weil die Medien versuchen, uns mit aktuellen Informationen und möglichst fundierten Einschätzungen einer weitgehend unbekannten Lage zu versorgen? Immerhin besser als gar keine Infos…
Oder haben sich die klassischen Medien mal wieder einen Shitstorm verdient, weil sie im Eifer des Gefechts ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen, um Aufmerksamkeit zu erhaschen? Gerade die gebührenfinanzierten Kanäle ARD und ZDF sollten wieder den Weg zurückfinden, über harte Fakten zu berichten und die Interpretation dem Zuschauer zu überlassen oder wenigstens Spekulationen auch klar kenntlich zu machen.

22 Jun 2016

#MicGate oder NixGate: Ronaldo klaut einem Reporter das Mikro und schmeißt es in einen See

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Cristiano Ronaldo versucht sich als regelmäßiger Shitstormer zu etablieren:
Vor 7 Tagen berichtete ich an dieser Stelle über Ronaldos Feststellung, die isländische Nationalmannschaft hätte eine schwache Mentalität, weil sie sich ein Unentschieden erkämpfte, statt sich einer haushohen Niederlage hinzugeben. Eine Äußerung, die wohl von seiner eigenen schwachen Mentalität zeugte, wodurch er sich nicht gerade beliebt machte.
Am Samstag vor vier Tagen sammelte er dann aber wieder fleißig Sympathiepunkte:
Er hatte bei dem 0:0 gegen Österreich einen Rabenschwarzen Tag, vergab etliche Chancen, und zudem sogar einen Elfmeter, erzielte mit dem Kopf ein Tor, bei dem er leider im Abseits stand. Als dann nach dem Abpfiff ein Flitzer auf den Platz stürmte, geradewegs auf Ronaldo zu, waren gerade noch rechtzeitig die Stadionordner zur Stelle, um den Superstar von seinem Fan abzuschirmen. Ronaldo nahm sich allerdings Zeit, wies die Ordner zur Seite und wartete geduldig, bis der aufgeregte Fan mit zittrigen Händen sein Handy für ein Selfie mit seinem Idol herausgeholt und die Kamera-App gestartet hatte:
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Heute geht’s wieder in die andere Richtung!
Das folgende Video des Nachrichtensenders CM TV zeigt, dass bei CR7 die Nerven vor dem entscheidenden Spiel gegen Ungarn blankliegen. Bei einem Mannschaftsspaziergang von einem Reporter gefragt, ob er für das Spiel bereit sei, entriss er diesem kurzerhand das Mikrofon und warf es in den neben ihm befindlichen Teich:

Eine Kurzschlusshandlung, die sich ein Medienprofi wie Ronaldo eigentlich nicht leisten sollte. Aber auch ein bisschen witzig.

Was sagt ihr dazu:
Hat sich Ronaldo für seine impulsive Aktion einen Shitstorm verdient? Handelt es sich um einen waschechten #MicGate?
Oder sollen sich die Reporter mal nicht ins Hemd machen: Wer ständig mit denselben dummen Fragen daherkommt, muss auch mal damit leben können, ein Mikrofon einzubüßen. Gerade die immer aufdringlicheren Reporter der heutigen Zeit muss sich auch ein Superstar wie Ronaldo nicht jederzeit und überall gefallen lassen.

14 Jun 2016

Amazon wirbt mit dem „Cereal Killer“ aus Orlando

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Amazon hat am Sonntagmorgen ein witziges Produkt via Twitter beworben:
Eine Schüssel für Frühstücks-Cerealien mit der Aufschrift „Cereal Killer“ und stilisierten Blutspritzern. Haha, Cereal Killer, cooles Wortspiel! Der Gag ist in englischsprachigen Ländern vermutlich so alt wie deine Mudda. Egal, trotzdem ganz nette Produktidee.
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Um Punkt 10 Uhr morgens wollte Amazon uns also zur perfekten Frühstückszeit einen Serienkiller verkaufen. Zu dumm, dass zu etwa derselben Zeit erste Berichte aus dem von der Amazon-Zentrale in Seattle etwa 45 Autostunden (3000 Meilen) entfernten Orlando die amerikanische Öffentlichkeit mit einem echten Killer erschütterten.
Nachdem in der Nacht von Sams- auf Sonntag ein Attentäter in einem Club 49 Personen umgebracht hatte, bewies Amazon mit seinem Tweet offensichtlich alles andere als ein gutes Timing und so ziemlich das Gegenteil von Fingerspitzengefühl.
Über eine Stunde lang konnten sich dann immer mehr Leute über Amazons unsensibles Marketing aufregen, bis man dort reagierte und den Tweet endlich löschte. Das Produkt nahm man bei der Gelegenheit gleich ebenfalls aus dem Sortiment.
Dass es überhaupt dazu kommen konnte, dass dieser Post veröffentlicht wurde, liegt vermutlich daran, dass Amazon für sein Social-Media-Marketing den Dienst Sprinkl einsetzt, um Beiträge zu geplanten Zeitpunkten zu veröffentlichen. Offensichtlich wurde der Beitrag bereits vor dem Attentat formuliert und wäre unter normalen Umständen überhaupt nicht negativ aufgefallen. Kritiker werfen Amazon jedoch vor, es sollte bei jedem Produkt, das in irgendeiner Weise mit Gewalt zu tun hat, selbst einer scheinbar harmlosen Müslischüssel, sehr Vorsichtig zu sein, wenn es um Social-Media-Marketing geht. Diesen Post vollkommen automatisiert ohne eine menschliche Moderation oder Freigabe zu veröffentlichen sei einfach unprofessionell gewesen.
Analystin Susan Etlinger sagte dazu:

Auch wenn es ein unangenehmes Thema ist, muss man gerade in der heutigen Zeit immer häufiger mit Ereignissen wie dem aus Orlando rechnen.

Was sagt ihr dazu:
Hat sich Amazon einen Shitstorm verdient für den absolut unangemessenen Tweet, der die Opfer aus Orlando verhöhnt und nur deshalb veröffentlicht wurde, weil Amazon so unprofessionelle Social-Media-Mechanismen einsetzt?
Oder sollen sich die Leute wegen des Tweets mal nicht ins Hemd machen: Das Attentat von Orlando war zweifellos erschreckend, aber Fehler wie dieser, der Amazon unterlaufen ist, passieren nunmal, weil ein Konzern zum Glück nicht oft mit solchen Situationen umgehen muss.

Nachlese: Internetretailer