19 Aug 2016

„Shitstorm“ wegen Staubsaugroboter

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Ein Staubsaugroboter ist für immer mehr Menschen eine Errungenschaft, die einem eine der lästigsten heute noch verbliebenen Hausarbeiten abnimmt. Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen und Wäschetrockner sind heutzutage längst Standard. Fensterputzroboter, Wischroboter und Staubsaugroboter hingegen noch recht junge Geräte.
Bei Jesse Newton und seiner Familie aus dem US-Bundesstaat Arkansas hilft seit einiger Zeit ein Gerät der Firma Roomba fleißig im Haushalt mit. Jede Nacht um 1:30 Uhr macht sich der Staubsauger auf den Weg, um am nächsten Morgen eine saubere Wohnung zu präsentieren. Nun haben Staubsaugroboter ihre Tücken: Viele vertragen sich nicht gut mit herumliegenden Kleingegenständen, Kabeln und Schnürsenkeln und allgemeiner Unordnung, aber wenn man so ein Gerät besitzt, gewöhnt man sich schnell daran und hält auf dem Fußboden Ordnung, man lässt sich gewissermaßen von einer Maschine zum besseren Erziehen. Jesse Newton scheint sehr zufrieden zu sein mit seinem Gerät, kürzlich wachte er allerdings wegen seines nächtlichen Helfers recht unangenehm auf. Es gibt nämlich anscheinend eine Sache, die ein Roomba noch weniger mag als herumliegende „Gegenstände“: Hundewelpen, die noch nicht stubenrein sind.
Newtons dreijähriger Sohn konnte nachts nicht schlafen (warum bloß?!) und krabbelte zu seinen Eltern ins Bett. Dabei wunderte sich Newton, was auf einmal nach Hundekacke roch und stellte Fest: Die Füße des Sohns. Kurz darauf stellte er fest: Alles.
Offenbar hatte der kleine Hund sich auf dem Teppich erleichtert und der Staubsauger im Anschluss mit seiner Arbeit begonnen, die ganze Wohnung zu versauen.

In Kürzester Zeit verwandelt der Roboter das Haus in ein Jackson-Pollock-Kunstwerk aus Kacke. Es ist auf den Dielen. Es ist an den Tischbeinen. Auf den Teppichen. Auf den Läufern. Auf den Spielzeugkisten der Kinder. Wenn etwas nahe des Bodens war, ist es jetzt voller Kacke.

Zur Veranschaulichung des Kunstwerkes fertigte er diese herrliche Skizze an:
roomba
Noch in der Nacht musste Newton daher seine komplette Wohnung einweichen und putzen und damit vermutlich mehr Zeit investieren, als er je durch gespartes Staubsaugen gespart hat. Aber zumindest in Zukunft dürfte ihm dieses „Malheur“ nicht wieder passieren… Den endgültig versauten Roomba, der bei der Reinigungsaktion leider einen Wasserschaden erlitt, ersetzte Roomba nach Publikwerden der Geschichte übrigens bereitwillig. Gleichzeitig gab man bei Roomba auch kund, man kenne das Problem und es sei kein Einzelfall.

Wir haben noch keine Lösung für das Problem, aber es ist definitiv eine Sache, um die unsere Entwickler wissen.

Das hätten sie Jesse Newton mal vorher sagen sollen…

Ihr seid dran 😜:
Hat in Jesse Newtons ein echter „Shitstorm“ gewütet?
Oder soll Newton sich mal nicht ins Hemd machen, war doch gar nicht so schlimm?

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