Archiv: Juni 2016

30 Jun 2016

Shitstorm gegen Lammsbräu wegen Esoterik-Barcode

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„Verantwortung leben. Genuss schaffen.“ Dies ist das Motto der Bio-Brauerei Lammsbräu. Seit 1992 ist sie EG-Bio-zertifiziert und bezieht alle für die Getränke verwendeten Rohstoffe aus ökologischem Anbau. Anscheinend zieht Biobier allerdings eine besondere Kundschaft an, die mitunter auch besondere Wünsche hat. Und so kommt es, dass der Barcode auf den Produkten von Lammsbräu quer durchgestrichen ist. Facebook-Nutzer Sascha Adelbar hat das Phänomen fotografiert und wollte nun einmal wissen, was es damit eigentlich auf sich hat:
lammsbräu
Die Antwort der Brauerei: Manche Kunden hätten aus esoterischen Gründen gern durchgestrichene Barcodes. Stört uns nicht, wir wollen es uns mit den Kunden aber nicht verscherzen. Wenn’s die Kunden also glücklich macht…

Lieber Sascha Adelbar,
manche Menschen haben Sorge, Barcodes könnten Energien bündeln und würden damit die Qualität von Nahrungsmitteln beeinflussen. Eine Wirkung, die sich deren Meinung nach durch einen Querstrich im Barcode neutralisieren lässt. Beides ist bisher wissenschaftlich nicht hinreichend belegt, weshalb wir dieser Theorie neutral gegenüberstehen. Da es für uns und den Handel aber keinen Unterschied macht, ob wir unsere Barcodes mit einem Querstrich versehen oder nicht, kommen wir diesem speziellen Kundenwunsch nach.
Viele Grüße,
das Lammsbräu-Team

Tatsächlich gibt es schon seit vielen Jahren eine wachsende Gruppe Menschen, die glaubt, Barcodes könnten Nahrungsmittel mit negativer Energie aufladen. Bereits im Jahr 2000 warnte die Zeitschrift Raum & Zeit

Aus bioenergetischer Sicht können manche durch die Aktivierung der Barcodes entstehende Felder die Verträglichkeit eines Produktes beeinträchtigen.
Laserscanner aktivieren die bioenergetische Toxizität der Strichcodes. Diese Gefahr konnte mehrfach durch Auspendeln nachgewiesen werden.


Zum Glück gibt es allerdings ein Gegenmittel:
Der Onlineshop „Bio Balance“ aus Neuseeland vertreibt einen Stift namens „CodeEx Barcode-harmonizer“ für ca. 17 Euro. Der im Stift integrierte energetisch informierte Chip sorgt dafür, dass man die toxische Belastung von Barcodes neutralisieren kann, indem man sie quer durchstreicht. Und anscheinend hat Lammsbräu es fertiggebracht, den Barcode sogar direkt ab Werk zu deaktivieren.
Viele Facebooknutzer sehen die Sache allerdings nicht ganz so „neutral“ wie Lammsbräu. Fragesteller Adelbar kritisiert z.B. dass diese offene Haltung gegenüber wissenschaftlichem Unsinn einer großen Firma zur „Verblödung der Leute“ beiträgt.
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In weiteren Kommentaren sind sich die Nutzer zum Großteil einig, dass bei Lammsbräu tatsächlich etwas entstört gehört – allerdings nicht die Barcodes. Womöglich hat sich Lammsbräu also mit dieser Aktion, die ein paar Esoteriker besänfitg ein Eigentor geschossen, da viele Kunden, die noch alle Sinne beisammen haben, sich von dieser Geschäftspraktik für blöd verkauft fühlen.
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Was meint ihr dazu:
Ist der Shitstorm gegen Lammsbräu gerechtfertigt, denn wenn eine größere Firma Schwachsinn verbreitet, dann glauben ihr viele Kunden und so trägt das Aufdrucken eines Querstrichs zur Entstörung zur fortschreitenden Verblödung des Volkes bei? Immerhin schwächt das auch fortschreitend die Akzeptanz wissenschaftlicher Methoden und daraus folgender Ergebnisse in der Gesellschaft! (Vergleiche auch: Homöopathie, abgesehen vom Placebo-Effekt)
Oder sollen sich die Kritiker nicht ins Hemd machen: Es soll jeder selber entscheiden woran er glaubt, ob das nun Chemtrails, Barcodes, Wasseradern oder Erdstrahlen sind. Niemand hat sich in die Meinung anderer Leute einzumischen!

29 Jun 2016

Ikea wird von US-Behörden zu einem Rückruf seiner Kommoden gezwungen

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Nach VW nun Ikea:
Wegen gefälschter AbgaswerteWeil in den USA und Kanada 6 Kleinkinder unter umkippenden MALM-Kommoden zu Tode gekommen sind und mindestens 36 weitere verletzt wurden, ruft Ikea in Nordamerika 29 Millionen Stück dieser Möbel zurück. Laut einer Unternehmenssprecherin habe Ikea in den USA geltende Sicherheitsstandards „für freistehende Schränke nicht angenommen, weil die Kommoden an der Wand befestigt werden sollen“. Die Möbel seien auch ohne Einhaltung dieses Standards sicher, wenn sie -wie in der Aufbauanleitung beschrieben- mit dem beiliegenden Material an der Wand befestigt würden.
ikea
Eine Rechnung, die Ikea wohl ohne die ständiger Aufsicht bedürfenden US-Bürger gemacht hat, denn offensichtlich wurde dieser Teil der Anleitung von vielen nicht-mehr-Eltern nicht befolgt (Ich gestehe: Auch ich habe Ikea-Möbel, die nicht an der Wand verschraubt sind.), die deswegen derzeit mehrere Klagen gegen den Konzern anstrengen (Das habe ich momentan hingegen nicht vor.).
Ein Sprecher der U.S. Consumer Product Safety Commission (CPSC) verlas folgende Mitteilung, während er parallel anschaulich darstellte, wie es aussieht wenn ein Kind von einer Kommode zerquetscht wird:

Alle zwei Wochen stirbt in den USA ein Kind bei einem Umkipp-Vorfall von Möbeln oder Fernsehern. Es ist schlichtweg zu gefährlich, ich wiederhole: zu gefährlich, die zurückgerufenen Möbel im Haushalt zu belassen, wenn sie nicht fest verankert sind. Es gibt zwei Optionen:
1. Bringen Sie ihre Ikea-Kommode zum nächsten Ikea-Geschäft und sie erhalten den vollen Kaufpreis erstattet.
Oder 2., wenn sie das Produkt unbedingt behalten wollen, rufen sie Ikea an, um ein kostenloses Verankerungs-Set zu erhalten und es damit zu befestigen.
Wenn der Kunde nicht in der Lage ist, das Produkt ins Geschäft zu bringen oder das nicht will, holt Ikea das Produkt kostenlos ab.


Der Sicherheitsstandard für freistehende Schränke fordert übrigens, dass ein Möbel bei voll ausgezogener Schublade auch dann nicht umkippt, wenn ein Gewicht von 50 Pfund auf das Frontbrett der Schublade gestellt wird, wobei dies für jede einzelne Schublade getestet werden muss.
Nachdem es bereits im letzten Jahr Berichte über zu Tode gekommene Kinder in den USA gegeben hatte, verteilte Ikea bereits 27 Millionen kostenlose Sets für die Wandbefestigung, um die Möbel auch bei den Kunden, die die beiliegenden Schrauben anderweitig verwendet hatten, nachträglich noch sichern zu können. Außerdem warnt der Konzern in den Aufbauanleitungen mittlerweile sehr explizit vor den Gefahren, wie oben dargestellt. Offenbar mit wenig Erfolg.

Was meint ihr dazu:
Ist der Wirbel um die lebensgefährlichen Ikea-Kommoden gerechtfertigt und der Konzern wird hoffentlich in den einzelnen Fällen zu hohen Millionenstrafen verurteilt, weil er gemeingefährliche Möbel auf unmündigeunbescholtene Bürger loslässt?
Oder sollen die Amis mal nicht ihren lauwarmen Kaffee verschüttensich mal nicht ins Hemd machen: Dass Möbel umkippen können ist ja wohl Allgemeinwissen und wenn Ikea schon dick und fett vor den Gefahren bei Nichtbeachtung der Anleitung warnt, dann reichts aber auch. Hoffentlich wird Ikea nicht das nächste Opfer der amerikanischen Klagekultur.

PS: In Europa erfüllen die Möbel alle geltenden Sicherheitsstandards und werden auch in Zukunft unverändert weiter verkauft.

28 Jun 2016

Der CSD Frankfurt ändert auf öffentlichen Druck hin sein Motto „Lieb geil“

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Der Frankfurter Christopher Street Day wird in diesem Jahr am 16. Juli stattfinden. Kein Grund, dass es nicht bereits heute einen Shitstorm geben sollte! Das folgende Motto hatten sich die Organisatoren überlegt, um auf ironische Weise zu unterstreichen, dass sie gegen Nazis sind:
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Der Führer des Umzuges sollte ein gewisser A.H. mit sympathischem Bärtchen sein, der zum Gruße regelmäßig das Motto „LIEB GEIL!“ gerufen hätte:
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Nun jedoch haben die Veranstalter einen Rückzieher gemacht und kurzfristig ein neues Motto präsentiert: „Liebe gegen Rechts!“ Und auch von der Maskottchenfigur Adrian H. hat man sich mittlerweile distanziert und die Verlinkung zum Vorstellungsvideo der Kunstfigur von der offiziellen CSD-Website ausgemerztgelöscht.
CSD-Sprecher Joachim Letschert teilte zu dem Umschwenk mit, die Kritik aus der Community wäre massiv gewesen. Einige Gruppen hätten erklärt, die Parade durch die Innenstadt zu boykottieren oder sogar GegenschlägeGegenveranstaltungen zu initiieren.
Einer der ersten Kritiker war das Autonome Schwulenreferat der Goethe-Uni. Sie fürchteten, rechte Symbole würden durch einen satirischen Umgang eher legitimiert.

Wir hatten Angst, dass die Stimmung außer Kontrolle geraten könnte, wenn viele Menschen das Motto rufen und vielleicht noch den Arm dazu heben

Das Präventionsprojekt der Aidshilfe „Hessen ist geil“ erklärte weiter:

Symbolik, die an Völkermord erinnert, eignet sich nicht zur Aneignung, insbesondere nicht NS-Symbolik, reproduziert durch Deutsche.

Und auf Facebook sammelte sich Blitzartig Kritik, die Kampagne sei unter anderem eine äußerst unappetitliche Zumutung und unglaublich gedankenlose EntartungEntgleisung.

Bei all der Kritik, man dürfe nicht einfach über Hitler lachen, muss man sich allerdings fragen: Sind dann alle Hitlerparodien der letzten Jahre vollkommen unangemessen gewesen? Warum sollte man denn eigentlich nicht über ihn lachen dürfen? Ist das dann Blasphemie oder wie? Ist nicht Satire ein wichtiges Medium, um Dinge wie das 3. Reich zu verarbeiten oder heutige Probleme anzuprangern?
Und haben die unendlich liberalen und toleranten Socialmedia-Nutzer nicht gerade erst bei Böhmermanns Schmähgedicht regelmäßig bekräftig, „Satire“ dürfe alles? Erstaunlich, wie es ein absolutes Nogo ist, wenn Erdogan „die Freiheit von Satire beschneiden will“, auch wenn der konkrete Fall wirklich zutiefst beleidigend ist. Wenn allerdings Witze über Hitler gemacht werden, überbietet sich die Queer-Gemeinschaft darin, sich das eigene Mundwerk zu verbieten, denn Satire gegen Rechts sei gedankenlos und unappetitlich.

Die Organisatoren schienen auch nicht ganz glücklich mit dem nun geschlossenen Kompromiss zu sein. Sie betonten, sie hielten es nach wie vor für notwendig, ein Thema auch provokant darzustellen. Viele Mottos verpufften ihrer Meinung nach schnell, wenn sie nicht provokant genug seien. Die Welle der Empörung, die ihnen entgegengeschlagen sei, hätten sie mit Bestürzung aufgenommen, das Motto wäre doch unmissverständlich gegen Rechts gewesen, „ein Mann in rosa Uniform und Hitler-Bärtchen ist doch eindeutig eine Parodie“.

Was meint ihr dazu:
War der Shitstorm gegen das Motto „Lieb geil!“ gerechtfertigt, denn Witze über die NS-Zeit verharmlos die damals angerichteten Gräueltaten?
Oder hätten sich die Kritiker mal nicht ins Hemd machen sollen: Bei Böhmermann durfte Satire noch Ziegenficker sagen, jetzt hingegen sollen auf einmal nichtmal mehr rosa Uniformen erlaubt sein?! Gerade der humoristische Vergleich der heutigen Rechten mit der Hitlerdiktatur, die auch mal klein angefangen hat, ist doch wichtig, um die Gefahren des Extremismus im Blick zu behalten!

27 Jun 2016

Atze Schröder wirbt für Wiesenhofs neue Riesenbratwurst, die Gina-Lisa um den Verstand bringt

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Wiesenhof hatte anscheinend mal wieder Shitstormbedarf. Deshalb hat man ausgerechnet jetzt ein Werbevideo mit Atze Schröder veröffentlicht, das angeblich schon vor einem Jahr gedreht wurde.
„Ausgerechnet jetzt“, weil Atze in dem Video behauptet, die Wurst sei so groß, sie würde „Gina und Lisa“ dermaßen beeindrucken, dass danach eine „Trauma-Therapie“ notwendig wäre. Ein sensationell dämliches Timing in Tagen, in denen gerade die mutmaßliche Vergewaltigung der ehemaligen GNTM-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink öffentlichkeitswirksam vor Gericht verhandelt wird.

Also alles in allem…nach dem Anschauen des Videos bin ich mir nicht sicher, was das für eine schwachsinnig-dämliche Werbung sein soll. Fernsehgeeignet wirkt sie nicht, vermutlich sollte das Video also möglichst irgendwie Viral werden oder so, man weiß es nicht…Laut NDR hatte Wiesenhof den 2015 gedrehten Werbespot im März 2016 auf YouTube hochgeladen und es dauerte offensichtlich bis jetzt, damit er, angestoßen durch diesen Skandal, eine größere Bekanntheit erlangte.
Der Präsident des Gesamtverbands für Kommunikationsagenturen GWA hält den Werbespot für einen geschmacklosen Super-Gau:

Ohne die Anspielung auf die Aussage von Gina-Lisa Lohfink, die derzeit an einem Verfahren wegen mutmaßlicher Vergewaltigung beziehungsweise falscher Verdächtigung beteiligt ist, ist der Spot schlicht geschmacklos. So aber wird daraus ein kommunikativer Super-Gau

Er glaube aber nach wie vor, dass das von Justizminister Heiko Maas geplante Verbot sexistischer Werbung überflüssig sei: „Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass die Selbstregulierung des Marktes und der Branche völlig ausreichen, um gegen solche Fälle vorzugehen“.
In kürzester Zeit sammelten sich in den Sozialen Netzwerken tausende Kommentare wie:

– Die, die mit Vergewaltigung Werbung machen. Ihr & Atze seid ekelhaft
– 20 Zentimeter Hirn – danach müssten Atze und Wiesenhof erst einmal in die Traumatherapie.
– Hähnchen-KZs, Atze Schröder und Spott über eine vergewaltigte Frau. Bei Euch stimmt das Gesamtpaket.

Wiesenhof und Schröder hatten sich daraufhin bereits am Wochenende öffentlich entschuldigt. Der Spot hätte im zeitlichen Zusammenhang mit der Causa Lohfink so definitiv nicht veröffentlicht werden dürfen, teilte Wiesenhof am Samstag mit. Man wolle sich dafür in aller Form entschuldigen und habe das Video sofort aus dem Netz genommen.
Auch Vollzeitprolet Schröder schlug auf seiner Facebookseite kurz darauf im folgenden Post ungeahnt reumütige Töne an:
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Was meint ihr dazu:
Haben sich Atze Schröder und Wiesenhof den Shitstorm redlich verdient für ihren debilen Werbespot, der sich über die seelisch sicherlich bereits genug belastete Gina-Lisa lustig macht? Und mal im Ernst…20 cm Bratwurst soll lang sein? Es gibt doch auf jedem Weihnachtsmarkt 1/2 Meter Würste?!
Oder sollen sich die Leute nicht ins Hemd machen: Atze hat sich entschuldigt und als der Spot gedreht wurde, sah die Welt um Gina-Lisa noch ganz anders aus.

26 Jun 2016

Shitvote: Der Shitstorm der Woche #13

Mal wieder ist eine Shitstormwoche vergangen:
Den Anfang machte der/das „Trikotgate“, bei dem im EM-Spiel der Schweizer gegen Frankreich insgesamt 7 Trikots zerrissen sind, weil das Material der regelmäßigen Trikotzupfbelastung offensichtlich nicht gewachsen war. Erstklassige Werbung für die Qualität, wenn sogar die öffentlichen Werbeträger solche Mängel vorweisen.
Für den zweiten Fußballshitstorm sorgte Cristiano Ronaldo, der einem Interview-willigen Reporter kurzerhand das Mikro aus der Hand riss und es in einem Teich versenkte.
Während wir uns hierzulande überwiegend mit dem Fußballfest vergnügten, vergnügten sich die Chinesen zum Mittsommernachtsfest beim Hundefleischfestival, bei dem Hundefleisch als gesünder gilt, je mehr der Hund zuvor gequält wurde.
Es war aber auch noch ein wenig Zeit für Politik übrig: Der Politiker Bob Katter hat in seinem Wahlwerbespot zur australischen Parlamentswahl die Konkurrenz symbolisch erschossen, um den Ausverkauf seines Landes zu verhindern. Vielleicht ein etwas unpassendes Symbol, wenn man ein Video einen Tag nach dem Orlandoattentat veröffentlicht.

Und schließlich kam das große Wirbelthema Brexit, das wie wohl kein zweites extrem polarisierte: Wenn ein ganzes Volk fast 50/50 Abstimmt, geht es wohl kaum polarisierender.
In Deutschland wäre die Lage anscheinend anders: Fast jeder Socialmedianutzer ist viel schlauer als die Briten und weiß genau, dass die Entscheidung dumm war.

Was hat am meisten Wirbel gemacht?



Außerdem nun die Ergebnisse der letzten Woche:
1. Platz:
Mit 71% der Stimmen hat sich Amazon mit seiner Müslischale „Cereal Killer“ am Morgen nach dem Orlandoattentat den dieswöchigen Sieg gesichert.
2. Platz:
Dahinter reihte sich mit 9% der Stimmen weit abgeschlagen Cristiano Ronaldo ein, der den Isländern nach einem erkämpften 1:1 gegen seine Mannschaft vorwarf, ihre Defensivstrategie zeuge von einer schwachen Mentalität.
3. Platz:
8 % der Stimmen entfielen auf den Vorschlag der Grünen Jugend, Fahnen im Zusammenhang mit EM-Feierlichkeiten abzuschaffen, weil Fahnen Nazimäßig sind.