Künstler Archiv

16 Aug 2016

Shitstorm gegen Selena Gomez nach dem #Biebxit

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Justin Bieber hat seinen Instagram-Account gelöscht. Unfassbar, warum nur?!
Schuld sollen negative Kommentare zu Biebers neuer Freundin Sofia Ritchie (Tochter von Lionel Ritchie, das ist doch alles Inzest bei den Promis. ) sein, unter anderem von Biebers Exfreundin Selena Gomez. Nachdem Bieber zunächst drohte, Instagram zu verlassen und erfolglos kritisiert hatte

Das nimmt überhand, Leute, wenn ihr wirkliche Fans seid, wärt ihr nicht so gemein zu Menschen, die ich mag

schränkte er erst den Zugang zu seinen Fotos ein und schloss den Account mittlerweile vollständig.
biebxit
Seit diesem #Biebxit fehlt den 78 Millionen Followern nun ein wichtiger Lebensinhalt, weshalb Selena Gomez nun mit einem massiven Shitstorm zu kämpfen hat. Die hatte sich zuvor noch ein heftiges Scharmützel mit Justin geliefert, in dem sie ihn maßregelte, nicht so hart zu seinen Fans zu sein, woraufhin er ihr an den Kopf warf, sie hätte ihn in der früheren Beziehung nur ausgenutzt, um von seiner Bekanntheit zu profitieren. Dazu entgegnete Gomez wiederum, er sei während ihrer Beziehung mehrfach fremdgegangen, während sie ihn einfach nur ehrlich unterstüzt hätte.
– Die Regenbogenpresse liest daraus: Sie liebt ihn immer noch!
– Oder auch: Der „Insta-War“ der beiden ist nur gespielt, um Publicity zu erzeugen.
– Die Bieberfans hingegen lesen daraus: Sie ist voll gemein zu Justin! Fertig ist der Shitstorm.
biebxit2
Was meint ihr dazu:
Hat sich Selena Gomez einen waschechten Shitstorm verdient, weil sie schlecht über ihren Exfreund redet und sich selbst dabei als Unschuldslamm inszeniert?
Oder sollen sich die Bieberfans nicht ins Hemd machen: Wenn in 10 Tagen die MTV-Music-Awards hinter uns liegen, ist eh wieder alles in Ordnung, Justin und Selena vertragen sich und ihr könnt endlich wieder Instagrammen!

28 Jul 2016

Shortstorm: US-Rapper Kasper Knight schießt sich als PR-Maßnahme in die Fresse

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Was machst du, wenn du dich für den größten Rapper hältst, aber keine Sau dich kennt? Aufmerksamkeit erzeugen um jeden Preis. Irgendwelche Ideen?

Nackt sein – geht nur für Frauen. (Blablabla, Sexismus…es ist so.)
Leute beleidigen – braucht eine gewisse Grundbekanntheit. (Böhmermann, Money Boy)
Drogen nehmen – macht eh jeder.
Jemanden abknallen – Zugegeben: Gangstermäßig, aber Knast ist ein Karrierekiller.

Es muss also was Innovatives sein, was die Leute buchstäblich vom Hocker reißt, etwas krasses, noch nie dagewesenes. Kasper Knights genialer Einfall war: Ich schieße mir mit einem Revolver seitlich durch die Wange. Richtig gemacht sicher schmerzhaft, aber nicht lebensgefährlich und 100% Gangstastyle und 100% Cojones! Und als sein Kameramann sich weigerte, eine solche Szene für sein Musikvideo aufzunehmen, nahm MichaelKasper Knight die Sache einfach selbst in die Hand:

Ziel erreicht: 500.000 Views hatte das Originalvideo in wenigen Tagen und wurde dabei über 16.000 Mal geteilt. Klar war natürlich auch, dass die Reaktionen überwiegend kopfschüttelnder Natur sein würden und es kamen unter anderem Sprüche wie „Wenn man mit seiner Musik nichts reißen kann, dann will man halt auf andere Weise gesehen werden, aber sowas?!“
Durch das Video hatte Kasper Knight dann aber anscheinend eine ausreichende Grundbekanntheit um im Stile von Money Boy auf mit Worten nach weiterer Aufmerksamkeit zu fischen, und so antwortete er seinen Kritikern ganz lässig herablassend:

Kommt klar damit. Mir ist scheißegal, ob ihr wollt, dass ich lebe oder sterbe, solange ihr mir Geld zahlt.

Was meint ihr dazu:
Ist der SuppenkasperKasper Knight nicht ganz dicht und die Öffentlichkeit beschimpft ihn zu Recht als Vollidioten, dessen Musik durch diese Aktion trotzdem nicht erfolgreich werden wird?
Oder sollen sich die Loser mal nicht ins Hemd machen, Knight hat gezeigt, dass er im Gegensatz zu vielen anderen echte Eier hat, wie es sich für einen Gangster gehört. Diese Authentizität wird ihn noch ganz groß machen!

27 Jun 2016

Atze Schröder wirbt für Wiesenhofs neue Riesenbratwurst, die Gina-Lisa um den Verstand bringt

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Wiesenhof hatte anscheinend mal wieder Shitstormbedarf. Deshalb hat man ausgerechnet jetzt ein Werbevideo mit Atze Schröder veröffentlicht, das angeblich schon vor einem Jahr gedreht wurde.
„Ausgerechnet jetzt“, weil Atze in dem Video behauptet, die Wurst sei so groß, sie würde „Gina und Lisa“ dermaßen beeindrucken, dass danach eine „Trauma-Therapie“ notwendig wäre. Ein sensationell dämliches Timing in Tagen, in denen gerade die mutmaßliche Vergewaltigung der ehemaligen GNTM-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink öffentlichkeitswirksam vor Gericht verhandelt wird.

Also alles in allem…nach dem Anschauen des Videos bin ich mir nicht sicher, was das für eine schwachsinnig-dämliche Werbung sein soll. Fernsehgeeignet wirkt sie nicht, vermutlich sollte das Video also möglichst irgendwie Viral werden oder so, man weiß es nicht…Laut NDR hatte Wiesenhof den 2015 gedrehten Werbespot im März 2016 auf YouTube hochgeladen und es dauerte offensichtlich bis jetzt, damit er, angestoßen durch diesen Skandal, eine größere Bekanntheit erlangte.
Der Präsident des Gesamtverbands für Kommunikationsagenturen GWA hält den Werbespot für einen geschmacklosen Super-Gau:

Ohne die Anspielung auf die Aussage von Gina-Lisa Lohfink, die derzeit an einem Verfahren wegen mutmaßlicher Vergewaltigung beziehungsweise falscher Verdächtigung beteiligt ist, ist der Spot schlicht geschmacklos. So aber wird daraus ein kommunikativer Super-Gau

Er glaube aber nach wie vor, dass das von Justizminister Heiko Maas geplante Verbot sexistischer Werbung überflüssig sei: „Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass die Selbstregulierung des Marktes und der Branche völlig ausreichen, um gegen solche Fälle vorzugehen“.
In kürzester Zeit sammelten sich in den Sozialen Netzwerken tausende Kommentare wie:

– Die, die mit Vergewaltigung Werbung machen. Ihr & Atze seid ekelhaft
– 20 Zentimeter Hirn – danach müssten Atze und Wiesenhof erst einmal in die Traumatherapie.
– Hähnchen-KZs, Atze Schröder und Spott über eine vergewaltigte Frau. Bei Euch stimmt das Gesamtpaket.

Wiesenhof und Schröder hatten sich daraufhin bereits am Wochenende öffentlich entschuldigt. Der Spot hätte im zeitlichen Zusammenhang mit der Causa Lohfink so definitiv nicht veröffentlicht werden dürfen, teilte Wiesenhof am Samstag mit. Man wolle sich dafür in aller Form entschuldigen und habe das Video sofort aus dem Netz genommen.
Auch Vollzeitprolet Schröder schlug auf seiner Facebookseite kurz darauf im folgenden Post ungeahnt reumütige Töne an:
wiesenhof

Was meint ihr dazu:
Haben sich Atze Schröder und Wiesenhof den Shitstorm redlich verdient für ihren debilen Werbespot, der sich über die seelisch sicherlich bereits genug belastete Gina-Lisa lustig macht? Und mal im Ernst…20 cm Bratwurst soll lang sein? Es gibt doch auf jedem Weihnachtsmarkt 1/2 Meter Würste?!
Oder sollen sich die Leute nicht ins Hemd machen: Atze hat sich entschuldigt und als der Spot gedreht wurde, sah die Welt um Gina-Lisa noch ganz anders aus.

10 Jun 2016

Shitstorm gegen Justus, TUM – BWL

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Bild.de hat auf seiner Unterseite für Teenager (Oh Gott, die fangen schon bei Jugendlichen mit dieser schwachsinnigen Gehirnwäsche an) Byou einen neuen Shitstorm aufgetan:
Der Facebook Emporkömmling und laut eigenen Angaben „abartig reiche“ Justus wird in den Kommentaren unter seinen Facebook-Beiträgen ganz schlimm beleidigt.
Regelmäßig postet Justus auf seinem Account wichtige Weisheiten des Reiche-Schnöselstudentenlebens. Dank dem Hinweis von Byou wissen wird nun natürlich, dass Justus eine Fantasiefigur ist, sonst hätten wir glatt noch geglaubt, dass Posts wie der Folgende ernstgemeint sind:
justus2
Tatsächlich gibt es aber wohl Menschen, denen es auch nach eingehendem Studium von Justus‘ Facebook-Seite nicht gegeben ist, zu erkennen, dass es sich um eine Scherzseite handelt (mittlerweile gibt’s sogar ein Impressum!). Byou titelt zu deren Beleidigungen, die Justus nun ertragen muss:

Du dreckiger Junge – Drohungen und Beleidigungen gegen „BWL-Justus“

Ursprünglich lautete der Titel übrigens statt „Du dreckiger Junge“ etwas anders:

Ich brech dir das Genick – Drohungen und Beleidigungen gegen „BWL-Justus“

Byou hat den Titel dann allerdings rasch geändert, als Justus-Fans aufgefallen ist, dass der Titel absoluter Unsinn war. Solch eine Drohung hat es nämlich außerhalb der kreativen Köpfe der Bildmitarbeiter nicht gegeben.
Unter den Beleidigungen waren z.B. die Folgenden:

– Sie haben die Taschen voller Geld und im Kopf nur Stroh
– Ich hoffe dass deine Sprüche nur Spass sind, solltest du das wirklich ernst meinen hast du einen richtigen Schuss weg Junge!
– Du dekadentes Aas!
– du Hurensohn

Und der folgende Text war vermutlich die Inspirationsquelle für Byous ursprünglichen Titel:
justus3

Was sagt ihr dazu:
Hat der dreckige Justus sich den Shitstorm verdient für sein ekelhaft dekadentes Auftreten? So unverschämte Schnösel, die auf Staatskosten BWL studieren muss man sich ja wohl nicht bieten lassen!
Oder sollen sich die Leute mal nicht ins Hemd machen: Im Gegensatz zu Justus müssten sie die danach nämlich waschen, statt einfach neue zu nehmen. Diese Armut, einmal eingepinkelte Hemden nochmal zu tragen ist doch das eigentlich ekelhafte.

Nachlese: Bild.de

9 Jun 2016

Quentin Tarantino sucht ein paar Nutten. Problem damit?

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Im Blog „Women and Hollywood“ wurde ein Castingaufruf heftig kritisiert, in dem für einen noch nicht näher bekannten, von Quentin Tarantino produzierten Film, Darstellerinnen gesucht wurden.
Im Aufruf hieß es wörtlich, es würden „Whores“ gecastet.
Quentin_Tarantino_by_Gage_Skidmore
Das könne nicht angehen, gesucht würden ja wohl immer noch ehrenwerte Schauspielerinnen, die Bezeichnung „Hure“ für die gesuchten Darstellerinnen in dem Castingaufruf ist schlichtweg erniedrigend! Eines der vielen Gesichter der Diskriminierung von Frauen im Filmgeschäft (neben der Skandalös schlechten Bezahlung von Jennifer Lawrence z.B.)! Die Castingagentur verteidigte sich hiergegen zunächst noch mit dem Hinweis, der Begriff sei lediglich dem Drehbuch entnommen.
Nach dem Aufkeimen eines regelrechten Aufschreis wurde der Aufruf allerdings sehr schnell wieder gelöscht. Der eigentliche Text war:

Wir casten Nutten für Quentin Tarantinos Projekt. Kaukasisch, Frauen, die nicht in einer Gewerkschaft sind, zwischen 18 und 35. Der Western wird zwischen dem 21. und 25. Juni in Los Angeles gedreht. Keine Highlighter, natürliche Augenbrauen, natürliche Brüste, natürliche Haarfarbe, die zu der Historie passen muss. Kleidergröße zwischen zwei und acht. Bitte senden Sie Fotos sowie Angaben zu ihrer Größe

Verschicken sollten die Darstellerinnen ihre Fotos und Bewerbungsinfos unter dem Betreff „Hure“. Women and Hollywood kommentierte dazu

Stell dir vor, du bist eine der Schauspielerinnen, die ihr Foto für das Projekt einschickt. Du wählst dein bestes Profilfoto aus und musst „Hure“ in die Betreffzeile schreiben: So sollst du dich identifizieren.

Das hat allerdings viele Frauen nicht daran gehindert, sich unter dem Facebookbeitrag umgehend zu bewerben, bevor dieser gelöscht wurde.

Was sagt ihr dazu:
Kann eine solche Ausdrucksweise in einer „Stellenanzeige“ nicht angehen und die Agentur hat sich zu recht einen Shitstorm verdient?
Oder sollen sich die Feministen mal nicht so haben: Was Tarantino gesucht hat, waren nunmal wirkliche Huren, man muss das Kind doch wohl beim Namen nennen dürfen…